Extrem Rechte kleiden sich wie alle anderen auf unterschiedliche Art und Weise. Je nach Persönlichkeit und politischer Strömung werden andere Klamotten getragen.
Allerdings versuchen sie sich seit jeher über die Kleidung von der übrigen Bevölkerung abzugrenzen. Ursprünglich wurden dafür vor allem Phantasieuniformen genutzt, aber diese spielen inzwischen kaum eine Rolle. Mit der Orientierung auf die Skinheadkultur ab den 1980ern Jahren hat lange deren Style das Erscheinungsbild der extremen Rechten geprägt und das Bild biederer Herren an den Rand gedrängt. Zudem wurden auch neue Kleidunsmarken adabtiert, wenn sie wie Londsdale oder New Balance als Codes für die eigene Gesinnung genutzt werden konnten.
Diese Marken wehrten sich jedoch gegen die Vereinnahmung durch die extreme Rechte. Im Zuge dessen erkannte bei der traditionellen Rechten auch den Abfluss von Kapital aus der Bewegung für die Kleidung als Problem und ging dazu über, eigene Marken zu gründen. Inzwischen gibt es aber auch neurechte Mode. Gemein ist ihnen, dass sie nur in einschlägigen Onlineversandhandeln und wenigen Szeneläden erworben werden können. Deshalb: Wer eine Marke der extremen Rechten trägt, tut dies in der Regel bewusst!
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