Großherzogtum Friedrich Maik

Maik Geikler bezeichnet sich selbst als Großherzog von Mecklenburg-Strelitz und Mecklenburg-Schwerin in den jeweiligen Grenzen von 1918. Den Herrschaftsanspruch leitet er von einer angeblichen Abstimmung von Friedrich Franz IV ab. Von dieser habe er kurz vor dem Tod seiner Adoptivmutter erfahren, bei der eine Tochter von Friedrich Franz IV ihren Sohn in Sicherheit gebracht haben soll.

Die Aktivitäten beschränken sich vor allem auf einen Telegram-Kanal. Darüber hinaus werden auch regelmäßige Stammtische in den Regionen Mecklenburg-Vorpommerns beworben, für die jeweils unterschiedliche Ansprechpersonen angegeben sind. Davon kann aber nicht darauf geschlossen werden, inwieweit diese Gruppe handlungsfähig ist. Laut Verfassungsschutzbericht 2023 für Mecklenburg-Vorpommern handelt es sich mit ca. 55 Mitgliedern um die mit Abstand größte Reichsbürgergruppierung im Bundesland.