Jedes Jahr am 8. Mai organisiert die extreme Rechte einen „Trauermarsch“ durch Demmin im Osten von Mecklenburg-Vorpommern. Anlass ist der Jahrestag eines kollektiven Suizids von Frauen sowie deren Tötung ihrer Kinder angesichts der herannahenden Roten Armee. Sie wurden dazu durch die NS-Propaganda motiviert, die das Vorrücken der gegnerischen Armee in den dunkelsten Farben malte. Da die NSDAP bei Wahlen in Demmin überdurchschnittlich hoch abschnitt, war die Propaganda dort mutmaßlich besonders wirksam.
Getragen wird die extrem rechte Zusammenkunft vor allem durch Die Heimat.

